Eisschwimmen




Temperaturren unter 0°C

Die Temperatur unter 0°C, die Stimmung feurig. Genau so ist es wenn man Eisschwimmen geht.

Jeder einzelne der schwimmenden oder tauchenden Personen (mich eingeschlossen) freut sich bei diesen Temperaturen ins eisige nass einzutauchen. Wenn man das erste mal bis zu den Schultern im Wasser ist, gibt es einen kleinen Moment ab dem der Atem stockt, das Gehirn wird sofort fokussiert. Der Überlebenstrieb ist eingeschaltet, alles ist vergessen man ist nur im hier und jetzt. Beim Schwimmen, merkt man wie stark die Temperaturen Einfluss auf den Körper haben. Jede Bewegung ist schwerer als die davor, jeder schlag mit den Armen wirkt als ob man langsam erstarrt und doch ist es ein absolut herausragendes Gefühl. Das interessanteste ist der Zeitpunkt ab welchem man außerhalb am Steg wieder steht, es fühlt sich so an als ob über der Haut eine Rüstung aus Eis ist.

Das wichtigste bei diesem Sport ist nie alleine zum Schwimmen gehen, viel zu groß ist die Gefahr durch einen Schock Wasser zu schlucken oder das Bewusstsein zu verlieren.

Abschließend lässt sich aber sagen, es ist ein Sport der absolut süchtig macht und auch je nach Wetter Bedingung immer wieder herausfordernd ist.






Ruhig und Still liegt er da

© Fabian Altphart